Mehr Wert!

Glokal verantwortlich handeln für ein gutes Leben für Mensch, Tier und Erde

Veranstaltungen und Aktionen


16.12.2021




































15.12.2021
























14.12.2021


13.12.2021











































10.12.2021

































06.12.2021





























15.04.2021


























Ostern 2021




































25.09.2020












23.09.2020
















29.11.2019

Veranstaltungsreihe "Ziel: Lieferketten mit Verantwortung"                                                                                     "Tatort "Küche-Garten-Friedhof". Oder wie können Sandstein, Granit & Co. fair und nachhaltig einkaufen? (Online)                                                                                                                                                                        Donnerstag, 16. Dezember 2021, 18:00-20:00 Uhr

Ob Gartenterrasse oder Küchenarbeitsplatte, Grab- oder Pflasterstein – wer einkauft, entscheidet mit, ob Menschen unter guten Bedingungen arbeiten und ob die Umwelt geschützt wird. Doch: wissen wir, woher der Naturstein kommt, den wir uns im Baumarkt oder beim Steinmetz ausgesucht haben, und vor allem, wie die Arbeitssituation derjenigen aussieht, die ihn abgebaut haben?

In der öffentlichen Debatte steht zumeist die Kinderarbeit im Fokus, aber sie ist nur einer der gravierenden Missstände und oft „nur“ deren zwangsläufige Folge. Die Diskussion und unterschiedlichen Darstellungen, ob Kinder in oder lediglich um Steinbrüche(n) herum arbeiten und ob sie schweres Arbeitsgerät bedienen können, verstellt den Blick auf das viel größere Ausmaß oftmals unvorstellbar menschenverachtender Arbeits- und Lebensbedingungen. In Indien – Exportweltmeister von Granit und zweitgrößter „Produzent“ von Naturstein mit über 1 Mio. Steinbrucharbeiter*innen – erkranken viele Arbeiter*innen und auch Anwohner*innen aufgrund fehlender Schutzmaßnahmen an Silikose (Quarzstaublunge), ihre durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 40 Jahren. Weitere Erkrankungen, Unfälle, Unterbringung in selbst zusammengeflickten Zelten und Blechhütten ohne Schutz vor Hitze und Kälte, Kasernierung, Hunger- und nicht ausbezahlte Löhne, mitunter auch Gewalt, aber vor allem perfide Praktiken von Schuldknechtschaft bestimmen ihren Alltag. Die Situation in China, dem größten Anbieter auf dem deutschen Markt, ist besser. Aber auch hier gibt es in vielen Betrieben erhebliche Missstände: niedrige Löhne, überlange Arbeitszeiten, Verstöße gegen Arbeitsschutzbestimmungen, keine Unfallversicherung. Und, wichtig zu wissen: der Stein vieler Granit-Fertigprodukte aus China stammt aus indischen Steinbrüchen.

Niemand will all das, aber wir – Importeure, Handel und Handwerk, Beschaffungsstellen und private Konsument*innen – sehen oft nicht, dass bzw. wie wir etwas daran ändern könnten. Mit welchen Herausforderungen und vielleicht auch momentanen Grenzen sehen sich Handwerk und Handel im Einkauf fair und nachhaltig produzierten Natursteins konfrontiert? Sind Zertifizierungen die Lösung und halten die Siegel, was sie versprechen? Welche Rolle spielt das Lieferkettengesetz?

Als Veranstaltungsteilnehmer*innen haben Sie die Gelegenheit, diese Fragen zu diskutieren mit

Petra Sorge, Reporterin mit dem Schwerpunkt Energie und Klima bei der Wirtschaftsnachrichtenagentur Dow Jones, Berlin; zuvor freie Journalistin u. a. zu Menschenrechten und Umweltfragen in Lieferketten, ihre investigativen Recherchen – so auch zu Silikoseproblematik in Indiens Steinbrüchen – wurden zweimal mit dem weltweiten Fetisov Journalism Award sowie weiteren deutschen Journalistenpreisen ausgezeichnet

James Herrmann, Geschäftsführer von Fair Stone e. V. (Zertifizierer des Sozial- und Umweltstandards „WiN=WiN Fair Stone“)

NN, Baumärkte (angefragt)

Markus Glöckner, Landesinnungsmeister Steinmetz-, Stein- und Holzbildhauerinnung für das Saarland

Katja Hobler, Unternehmensleitung bei Glöckner Natursteine; das Unternehmen hat bereits 2014 eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt und wurde für den deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 nominiert  

Mit diesem Gespräch wollen wir den Dialog im Saarland neu starten im Hinblick darauf, welche Schritte es – auch auf der Seite der Großeinkäufer und Konsument*innen – von den verschiedenen Beteiligten bräuchte, um menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der in absehbarer Zukunft erreichbar zu machen. Denn: Ohne ein Engagement und Zusammenwirken aller Beteiligter aus Politik, Wirtschaft und (Zivil)Gesellschaft wird uns dies nur schwer gelingen.

Moderation: Tamara Enhuber, mehr Wert! e. V.

Technischer Support: Boris Grosman, Eine Welt-Promotor für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit beim Netzwerk für Entwicklungspolitik im Saarland e. V. (NES)

Veranstalter: mehr Wert! e. V., in Kooperation mit der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt der Universität des Saarlandes (KoWA)

Anmeldung bis 15.12.2021

 ______________________________________________________________

Veranstaltungsreihe "Ziel: Lieferketten mit Verantwortung"                                                                                      Made in Bangladesh (Spielfilm im Rahmen von Cinema for Future, Filmhaus)






















______________________________________________________________

Veranstaltungsreihe "Ziel: Lieferketten mit Verantwortung"                                                                                   Goldschmuck: Glanz und Schatten in der Lieferkette

_______________________________________________________________________

Veranstaltungsreihe "Ziel: Lieferketten mit Verantwortung"                                                                                     Sozial und ökologisch verantwortliche IT-Beschaffung im Saarland                                                                Online-Seminar für IT-Beschafferinnen und –Beschaffer sowie politische Entscheidungsträger*innen und -träger auf Landes- und Kommunalebene                                                                                                                  Montag, 13. Dezember 2021, 13:30-15:30 Uhr

Sozial und ökologisch verantwortliche IT-Beschaffung – Was verbirgt sich dahinter? Angesichts der komplexen, bekanntermaßen von vielen Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen und Umweltbelastungen gekennzeichneten globalen Lieferketten: Wie kann eine nachhaltige IT-Beschaffung aussehen? Welche Möglichkeiten und welche Anforderungen ergeben sich aus dem Vergaberecht und aus aktuellen Prozessen rund um Nachhaltigkeitsstrategien und Unternehmensverantwortung? Auf welche Unterstützungsangebote – Informationsmaterial- und Plattformen, Schulungen, Beratung und Begleitung in konkreten Vergabeprozessen, Netzwerke – können Beschaffer*innen und politische Entscheider*innen zurückgreifen? Was beinhaltet die „Verpflichtungserklärung zur Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards in der öffentlichen ITK-Beschaffung“ des Beschaffungsamts des Bundes und unter welchen Bedingungen können Sie auf diese zurückgreifen?

Diesen Punkten, aber auch Ihren Fragen und den Herausforderungen, vielleicht auch Grenzen, denen Sie sich als Beschaffer*innen wie auch als politische Entscheider*innen in Ihrer Praxis gegenüber sehen, wollen wir uns diesem Seminar widmen. Denn: Nachhaltige Beschaffung findet immer mehr Eingang in öffentliche Verwaltungen, so auch im Saarland: Innerhalb des Projektes „Global nachhaltige Kommunen“ sind bereits einige Gemeinden und Landkreise erste Schritte zur Umsetzung gegangen. Im Rahmen des Fortschreibungsprozesses zur saarländischen Nachhaltigkeitsstrategie startet aktuell ein Projekt auf Landesebene, das Anstöße geben soll, die künftigen Vergabeprozesse und -strukturen des Landes stärker nach sozialen und ökologischen Kriterien auszurichten.

Referenten:

Ralf Grosse, Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB), Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern

Peter Pawlicki, Leiter Outreach & Education, Electronics Watch

Wenn Ihnen bereits im Vorfeld Fragen auf den Nägeln brennen, lassen Sie uns diese gern vorab wissen. Ebenso würden wir uns freuen, vorab zu erfahren, sollten Sie bereits insbesondere soziale Kriterien wie die Einhaltung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation in der Beschaffung berücksichtigen und welche Nachweise Sie dafür fordern.

Die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (KNB) berät öffentliche Auftraggeber bei der Berücksichtigung von Kriterien der Nachhaltigkeit bei Beschaffungsvorhaben. Sie stellt u. a. Leitfäden und Newsletter zur Verfügung zur Verfügung, bietet Schulungen und telefonische Beratung an und betreibt eine Informationsplattform. Gemeinsam mit dem Verband der Informationswirtschaft, BITKOM e.V. hat die KNB eine Branchenvereinbarung zur sozialen Nachhaltigkeit für IT erarbeitet. Diese Verpflichtungserklärung kann auch von anderen öffentlichen Verwaltungen übernommen werden.

Electronics Watch ist eine unabhängige Monitoring-Organisation. Sie bietet Beschaffungsabteilungen die Möglichkeit, mit den Auftragnehmern vertraglich festgelegte Forderungen mithilfe eines Monitorings sicherzustellen. Dies ermöglicht Arbeiter*innen, Beschwerden zu äußern und zu Lösungen beizutragen. Hierzu vernetzt Electronics Watch öffentliche Beschaffungsverantwortliche mit zivilgesellschaftlichen Organisationen in Regionen der Elektronikproduktion sowie mit Expert*innen für Menschenrechte und globale Lieferketten.

Mit einem Beschaffungsvolumen von rd. 360 Mrd. € im Jahr hat die öffentliche Hand einen wichtigen Hebel, die Industrie anzustoßen, auf die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten und Umweltstandards in ihren Lieferketten zu achten und innovative nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und anzubieten. Seit der Vergaberechtsreform 2016 können Nachhaltigkeitsaspekte bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verstärkt berücksichtigt werden. Doch die Tücke steckt im Detail und so herrscht dennoch häufig noch immer eine (Rechts-)Unsicherheit unter Beschaffungsverantwortlichen.

Unregelmäßige und extrem lange Arbeitszeiten, Schichtdienst, prekäre und flexible Arbeitsverhältnisse, Erkrankungen von Haut, Atemapparat, Reproduktionssystem und zentralem Nervensystem durch Hantieren mit hochgiftigen, ätzenden und explosiven Chemikalien, Verletzungen und körperliche Überbelastung durch monotone Fließbandarbeit und hohes Arbeitstempo, Mangel an Jobsicherheit und sozialer Absicherung sowie fehlender Arbeits- und Gesundheitsschutz, Zwangsarbeit, kein Zugang zu Gewerkschaften - unter diesen Bedingungen arbeiten viele der 18 Mio. Arbeiter*innen entlang der globalen Elektronik-Lieferketten.

Technischer Support: Boris Grosman, Eine Welt-Promotor für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit beim Netzwerk für Entwicklungspolitik im Saarland e. V. (NES)

Veranstalter: mehr Wert! e. V., Projektleitung „Sozial und ökologisch verantwortliche Beschaffung des Landes“. Das Thema „global verantwortliches Wirtschaften“ steht im Zentrum von mehr Wert!, mit den beiden Schwerpunkten öffentliche Beschaffung und Unternehmensverantwortung. Hierzu informiert, berät, vernetzt mehr Wert! Kommunen und Land, Verbände, Unternehmen und Zivilgesellschaft.

Anmeldung bis 10.12.2021

______________________________________________________________

Veranstaltungsreihe "Ziel: Lieferketten mit Verantwortung"                                                                                   Globale Baustelle "Menschenrechte in Katar": Wer kann was und wie verändern? (Online)                        Freitag, 10. Dezember 2021, 18:00-20:00 Uhr

Extreme Arbeitsausbeutung (nicht nur) auf den Baustellen rund um die Fußball-WM 2022, Zwangsarbeit infolge von Verschuldung aus hohen Rekrutierungsgebühren sowie des Kafala-Systems, menschenunwürdige Unterkünfte – davon lesen wir seit Jahren. Auch von unfassbar hohen Todesfällen unter den Bauarbeitern wurde immer wieder berichtet, die letzte Zahl des Guardian lag bei 6.500. Auf internationalem Druck hin – insbesondere vonseiten der Gewerkschaften, Menschenrechtsorganisationen und der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen und mit Unterstützung der Medien – hat die Regierung von Katar, anders als die Regierungen in den Nachbarländern, Reformen eingeleitet. Nach der Einführung einiger Maßnahmen und anfänglichem Lob der ehemaligen Kritiker schlägt Amnesty International nun wieder Alarm und spricht von mangelnder Umsetzung, Stagnation und Rückschritten.

Inwieweit haben sich die Arbeits- und Lebensbedingungen der migrantischen Arbeiter*innen nun verändert bzw. was liegt noch immer im Argen und warum stockt der Prozess? Wer kann und muss dazu beitragen, dass die Arbeiter*innen auf den Baustellen, aber auch in anderen Bereichen wie in Hotels und Restaurants, im Transport und nicht zuletzt auch in den privaten Haushalten menschenwürdig behandelt werden? Die Sportwelt ist nicht der einzige, aber kein unbedeutender Akteur in dem Geschehen: Kann eine „Veränderung durch Annäherung“, wie auch der DFB sie propagiert, im Kontext großer Sport-Events und Trainingslager, aber auch vor dem Hintergrund massiven Sponsorings gelingen? Oder braucht es Reformen innerhalb der Sportorganisationen, die die Einhaltung von Menschenrechten zur Voraussetzung zentraler Entscheidungen machen – und wie könnten sie aussehen und wie realistisch ist es, diese in den Verbänden und Vereinen durchzusetzen? Wäre ein Boykott Teil der Lösung? Oder können und sollten die verschiedenen Wege zusammengedacht werden? Nicht zuletzt, welche Möglichkeiten haben wir, unseren Sport ganz unmittelbar vor Ort – in den Vereinen, aber auch beispielsweise in den Kommunen – fair und nachhaltig – zu gestalten?

Diesen Fragen gehen in unserer Veranstaltung nach

Katja Müller-Fahlbusch, Expertin für die Region Naher Osten und Nordafrika bei Amnesty International in Deutschland (aufgezeichnetes Interview, geführt von Ronny Blaschke)

Dietmar Schäfers, Vizepräsident der Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI)

Ronny Blaschke, freier Sportjournalist und Autor, u. a. für Die Zeit, Deutschlandfunk, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung oder Deutsche Welle – sein Schwerpunkt liegt bei den Themen Gewalt, Diskriminierung und Geopolitik im Sport; sein neues Buch „Machtspieler“ handelt von Fußball in Propaganda, Krieg und Revolution

Stefan Schirmer, Vertreter von #BoycottQatar2022, und aktiv für FC Ente Bagdad

NN, Kampagne „Sport handelt Fair“ (angefragt)

Im Anschluss freuen wir uns auf eine engagierte Diskussion und den einen oder anderen Anstoß dazu, wie wir dazu beitragen können, die Arbeiten auf der globalen Baustelle „Menschenrechte in Katar“ oder generell in Sachen „Menschenrechte rund um den Sport“ etwas zu beschleunigen.

Moderation: Dr. Patricia Bauer, Arbeitskammer des Saarlandes

Technischer Support: Boris Grosman, Eine Welt-Promotor für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit beim Netzwerk für Entwicklungspolitik im Saarland e. V. (NES)

Veranstalter: mehr Wert! e. V., in Kooperation mit der Arbeitskammer des Saarlandes, mit der IG BAU Rheinland-Pfalz-Saar und mit der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt der Universität des Saarlandes (KoWA)

Anmeldung bis 09.12.2021

______________________________________________________________

 Veranstaltungsreihe "Ziel: Lieferketten mit Verantwortung"                                                                                     Orangen süß-bitter. Oder wie Sklaverei sich auch in Europa breit macht




















Anmeldung bis 06.12.2021, 12:00 Uhr

______________________________________________________________

Online-Veranstaltung „Ziel: Kleidung – Vom Baumwollfeld zum Ladentisch“

Der Fairtrade-Saarpfalz-Kreis und die Fairtrade Stadt Homburg laden zusammen mit der Fairtrade Initiative Saarland im Rahmen der internationalen Fashion Revolution Week ein zu der Online-Veranstaltung „Kleidung – Vom Baumwollfeld zum Ladentisch“.


Uhrzeit:
17:00 - 18:30 Uhr 

Inhalt: Im Fokus stehen Textilproduktion und Kleiderkonsum und es werden regionale Alternativen vorgestellt, wie auch Bezugsquellen für faire Kleidung und fair gehandelten Stoff, Sozialkaufhäuser, Kleiderkammern, Nähinitiativen in der Region, nützliche App-Hinweise und Hintergrundinfos zu Umwelt- und Sozialsiegel bei Textilien sowie das aktuell diskutierte Lieferkettengesetz. Im Anschluss an die Kurzimpulse (siehe nachfolgend) gibt es Raum für Diskussion.

·        Tamara Enhuber, Fachpromotorin für global verantwortliches Wirtschaften mehr Wert! e. V.
„Genäht von Maneesha. Arbeitsbedingungen in der Textilherstellung“

·        Rita Monz, Mitglied im kfd-Diözesanvorstand
„Starke Frauen. Faire Arbeit in Bangladesch. kfd für Menschenrechte in der Modeindustrie“

·        Dr. Hans Peter Schwarz von "Grünstreifen" - nachhaltig, faire und ökologische Mode in Saarbrücken
„Lieferkette – Menschenkette: Unsere Bezugsquellen bei Grünstreifen“

·        Lisa Renz und Lars Schuffenhauer, Gemeinschaftsschule Mandelbachtal-Schmelzerwald des Saarpfalz-Kreises
„Die Mandelbachtalschule und ihr faires Schul-T-Shirt“

Melanie Streibelt, Bildungsreferentin und Puppenspielerin, moderiert mit Peter Weichardt, Fachpromotor für Fairen Handel von der Fairtrade Initiative Saarland, und mit der der Puppe „Päckchen“ die Veranstaltung.

Zur Anmeldung geht es hier ...


______________________________________________________________

Oster(ei)-Aktion Lieferkettenbrief

Das Saar-Bündnis zur Initiative Lieferkettengesetz hat Oster(ei)grüße in die Wahlkreisbüros der saarländischen Bundestagsabgeordneten Peter Altmaier, Oliver Luksic, Thomas Lutze, Heiko Maas, Josephine Ortleb, Christian Petry, Nadine Schön, Markus Tressel und Markus Uhl gebracht - mit der Aufforderung, sich für Nachbesserungen in der Ausgestaltung des #Lieferkettengesetzes einzusetzen:

Um wirksam zu sein, muss das Lieferkettengesetz
• Unternehmen dazu verpflichten, proaktiv entlang ihrer gesamten Lieferkette Menschenrechts-Risiken zu analysieren;
• die Rechte von Betroffenen durch eine zivilrechtliche Haftungsregelung stärken;
• zum effektiven Schutz der Umwelt beitragen;
• alle großen Unternehmen ab 250 Mitarbeiter*innen erfassen.


Die Fotos aus diesem Beitrag stammen von den Bündnispartnern Fair im Saarland, mehr Wert! und Transition Saarbrücken, die schönen Ostereier von BUND Saar, die Idee zu der Osterei-Aktion von Inkota ...

Im Übrigen: Je mehr Menschen die Abgeordneten darauf ansprechen, desto besser: Mit wenigen Klicks können Sie / könnt Ihr über lieferkettenbrief.de eine Mail - den #Lieferkettenbrief - mit den Forderungen an Eure Abgeordneten senden.

______________________________________________________________

"Schwenken für nachhaltige Lieferketten" im Rahmen der FFF-Klimastraße

DSC_6290 - Kopie
DSC_6290 - Kopie
DSC_6276_1
DSC_6276_1
DSC_6292_1
DSC_6292_1
BUND_IMG_4826
BUND_IMG_4826
BUND_25_Thomas - Kopie
BUND_25_Thomas - Kopie
DGB_111401060
DGB_111401060

______________________________________________________________

„Gudd gschwenkt“ - Breites Saar-Bündnis fordert saarländische Minister und Abgeordnete auf: Lieferkettengesetz muss Menschenrechte und Umwelt wirksam schützen

______________________________________________________________

Aktionstag "Initiative Lieferkettengesetz"

Auch im Saarland sind wir dabei. Mit Plakaten der Initiative Lieferkettengesetz sind wir - Vertreter*innen mehrerer zivilgesellschaftlicher Organisationen im Saarland - auf der FFF-Klima-Demo vertreten.

Uhrzeit: Demo ab 14:30 Uhr (Treffpunkt 14:15 Uhr auf der Alten Brücke)

Veranstaltungsort: Tblisser Platz, 66111 Saarbrücken


______________________________________________________________

14.11.2019











































25.09.2019









FAIRreisen, aber wie?

Vortrag von Frank Herrmann, Autor des Handbuchs "FAIRreisen"*, mit anschließender Talkrunde mit Birgit Grauvogel (Tourismuszentrale Saarland), Herbert Hamele (ECOTRANS e. V.), Alexandra Zewe (Reiseveranstalter AbenteuerWege Reisen), Michael Buchna (Landhotel Saarschleife), Lydia Hoff-Güdelhöfer (Naturpark Saar-Hunsrück e. V.) und Stephan Bely (Saarschleifenland Tourismus GmbH) und Diskussion mit dem Publikum.

Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Uhr (mit kleinem Umtrunk im Anschluss)

Veranstaltungsort: Am Schloss, 66440 Blieskastel

Eintritt: Frei

Kooperationsveranstaltung mehr Wert! e. V. mit der Tourismuszentrale Saarland,  ECOTRANS e. V. und mit der Fair Trade-Beauftragten der Stadt Blieskastel

* Ausgezeichnet mit dem Fachbuchpreis der ITB-Buch Awards 2017

                                    ______

Das Klima ist in aller Munde und beim Einkauf achten immer mehr Menschen auf fair, bio, regional und plastikfrei. Doch wie fair und nachhaltig sind wir im Urlaub unterwegs? Und welche Rolle spielt die Frage des Fair-Reisens für Tourismusanbieter?

Frank Herrmann, Berlin, Autor des mit dem ITB-Buch Award 2017 ausgezeichneten Buchs "FAIRreisen: Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen", wird in seinem Vortrag „FAIRreisen: Nische oder Notwendigkeit?" die Rolle des Tourismus als Hoffnungsträger für eine nachhaltige Entwicklung beleuchten, aber auch einen Blick darauf werfen, wer und was mitunter auf der Strecke bleibt. Er wird darüber sprechen, wie nachhaltiger Tourismus aussehen und klappen kann und anhand von Beispielen aus seinen vielen Reisen und Recherchen Anstöße geben, wie wir unser Reisen so gestalten können, dass nicht nur wir bereichert zurückkehren, sondern auf unserem Weg auch zu guten Entwicklungen für Klima, Menschen und Umwelt beitragen.

In einer lockeren Gesprächsrunde werden wir von Vertreter*innen der Tourismusbranche (s. oben) erfahren, was sich bereits tut – im Saarland wie auch weltweit – in Sachen Nachhaltigkeit im Tourismus; wie Sie erkennen können, wieviel „fair und nachhaltig" in den Reisen steckt, die Ihnen auf Reiseportalen und in Prospekten angeboten werden; aber auch von den Herausforderungen, Chancen und Unterstützungsmöglichkeiten für Tourismusbetriebe, die sich entscheiden, ihre Aktivitäten sozial und ökologisch nachhaltig auszurichten.

Auch Publikumsfragen sollen nicht zu kurz kommen. Wollen Sie einschätzen können, welche Fußspuren Ihr nächster geplanter Urlaub hinterlassen könnte? Möchten Sie sich von verschiedenen Ideen inspirieren lassen, wie Sie sanfter reisen könnten? Sind Sie auf der Suche nach Antworten zu Fragen wie: Welche Tourismussiegel sind seriös? Welche Reiseveranstalter achten auf die Einhaltung von Menschenrechten? Wie nachhaltig ist eine Kreuzschifffahrt und was ist mit dem Fliegen? Wie kann ich das CO2 meiner Reise reduzieren oder kompensieren? Wo bekomme ich ökologisch und fair produzierte Trekkingkleidung? Oder würden Sie gern mit den Vertreter*innen der Tourismusbranche diskutieren, was Sie sich in puncto Nachhaltigkeit von ihnen wünschen?

Sowohl innerhalb der Veranstaltung als auch bei einem kleinen Umtrunk im Anschluss gibt es Raum für Nachfragen und Gespräche mit den Referent*innen und den anderen Veranstaltungsteilnehmer*innen.

Anfahrt

Von Saarbrücken-Hbf./Neunkirchen-Hbf. mit Bahn + Bus,
von Homburg-Hbf. mit dem Bus.

Vom Busbahnhof Blieskastel 11 Min. Fußweg,
vom Bahnhof Lautzkirchen 23 Min. Fußweg.


Weitere Informationen:

Referent

Frank Herrmann hat viele Jahre in Lateinamerika gelebt und dort Reisen veranstaltet, Entwicklungsprojekte geleitet und Hilfsorganisationen beraten. Der Betriebswirt ist Autor des erfolgreichen Ratgebers »Fair einkaufen – aber wie?« sowie der Stefan-Loose-Travel-Handbücher Peru/Westbolivien und Guatemala.

Handbuch „FAIRreisen“

Siehe https://www.oekom.de/buch/fairreisen-9783865818089

_______________________________________________________________

Geht es fair(er)? Oder was macht meine Bank mit meinem Geld?

Vortrags- und Podiumsdiskussion mit Thomas Küchenmeister, Geschäftsführender Vorstand Facing Finance e. V. und Mitautor des Fair Finance Guide, Berlin;  Frank Saar, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Saarbrücken; Dietmar Blümer, Vorstandsvorsitzender Oikocredit  Westdeutscher Förderkreis e. V., Bonn; Ekkehart Schmidt, Referent Öffentlichkeitsarbeit etika – Initiativ fir Alternativ Finanzéierung asbl, Luxemburg Moderation Carina Webel, Arbeitskammer des Saarlandes

 Uhrzeit: 18:00 - 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Großer Saal der Arbeitskammer des Saarlandes, Fritz-Dobisch-Str. 6-8, 66111 Saarbrücken

Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitskammer des Saarlandes und NES e. V.